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Tag 48: in kleinen Schritten Richtung Vancouver Island

By on Sonntag, der 22. Oktober 2017

Als ich diesen Morgen aufwache sind Len und Nicolas bereits munter. Sie sitzen in der Küche und sind kurz davor ihr Frühstück zu beenden. Len bietet mir an, noch ein paar Spiegeleier für mich zu machen, aber ich gebe mich mit Kaffee zufrieden. Ich möchte die Gastfreundschaft der beiden nicht überstrapazieren. Beim Beladen meines Fahrrads erwartet mich dann noch eine Überraschung. Nicolas hat mir einen Buff bereitgelegt, es ist ein Promo-Artikel für seinen Film Numinous. Ich habe zwar bereits 2 Buffs, die ich regelmäßig nutze, aber dieses macht optisch deutlich mehr her. Auf den künftigen Fotos werdet ihr es wahrscheinlich häufiger sehen.

Nicolas, ich, Len (v.l.n.r.)

Am Abend zuvor habe ich mich mit Len und Nicolas kurz darüber unterhalten, dass es mir schwerfällt mich von Dingen auf dieser Tour zu trennen. Das Gewicht der drei Objektive und der Drohne machen sich bei jedem Berg bemerkbar. Als ich Nicolas diesen Morgen frage, ob ich hier in der Gegend noch mein Bärenspray griffbereit haben muss, meint er ich solle lieber mein Bärenspray wegschmeißen als die Drohne. Ich muss schmunzeln, es ist schön von einem Künstler zu hören, dass es nicht kompletter Unfug dieses technische Equipment mit sich rumzuschleppen. Das Bärenspray behalte ich trotzdem vorerst, trage es aber nicht mehr permanent am Körper. Wir machen noch ein Abschiedsfoto im Garten und dann fahre ich los, während Len und Nicolas das Auto mit den Bildern für die Ausstellung beladen.

Strand in Roberts Creek

Gumboot Café

Ich stoppe schon nach wenigen Kilometern am Gumboot Café für mein Frühstück diesen Morgen. Len hat es mir empfohlen und ich verbringe hier einige Stunden um ein Update an meinem Blog zu machen und meine Bilder zu bearbeiten. Da es noch ein weiter Weg ist bis zur nächsten Fähre in Earls Cove muss ich jetzt ordentlich in die Pedale treten. Ich mache unterwegs noch einen weiteren Stopp im Madeira Park um mich ein weiteres Mal zu stärken. Eine nicht so kluge Entscheidung wie sich wenig später herausstellt. Denn dadurch verspiele ich die 30 Minuten um die ich die Fähre in Earls Cover verpasse. Die ca. 90 Minuten Wartezeit nutze ich und bereite mir mein Abendessen auf einem Picknick Tisch im Hafen zu. Als ich mein Fahrrad gegen 19:30 auf die Fähre schiebe ist es bereits dunkel. Es folgt also mal wieder eine kurze Radtour durch die Dunkelheit wenn ich von Bord gehe. Ich checke zwei Campingplätze aus, die unweit der Fähranlegestelle sind. Da diese jedoch jeweils über 20 $ verlangen, schlage ich mein Zelt einfach etwas abseits der Straße neben einem Feldweg auf. Ich muss am nächsten Morgen ohnehin sehr früh wieder los um die nächste Fähre in Powell River zu erwischen. Ich stelle meinen Wecker auf 5:30 und krieche in meinen Schlafsack.

Der Hafen von Earls Cove

TAG

Sonntag, der 22. Oktober 2017

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1 Comment
  1. Antworten

    Katze

    Sonntag, der 22. Oktober 2017

    Hallo Martijn, ich finde es echt Klasse, dass du uns auf deine Reise mitnimmst. Ich wünsche Dir noch viel Spaß und viele tolle Momente :-).
    Gruß, Marco

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